Endonasale Tränenwegschirurgie
Mit dem Konzept der endonasalen Nasennebenhöhlenchirurgie wird bei Tränenwegs-abflußstörungen einhergehend mit einer vermehrten Tränenwegssekretion und häufigen Entzündungen des betroffenen Auges durch die Nase ein direkter Zugang zum Tränenweg mit Implantation eines Silikonschlauches vorgenommen. Der Schlauch dient hierbei zur Schienung des Tränenweges und wird nach einer bestimmten Zeit ambulant entfernt. Ein aufwändiges operatives Verfahren mit Schnitt von außen sowie ein langer stationärer Aufenthalt sind nicht mehr erforderlich.
Ursachen für eine Tränenwegsabflußstörung können Entzündungen der Nasennebenhöhlen, Stein- oder Tumorbildungen des Tränenweges sowie Verletzungen sein.
Technik: endonasal mikroskopisch
Aufenthalt: 1 Nacht Bild Diodenlaser
Anästhesie: Vollnarkose
Verband: leichte Nasentamponade 1 Nacht
Schmerzen: kaum, Silikonschlauch wird ohne Probleme toleriert
Ergebnis: nach Entfernung des Silikonschlauches