Augenlidkorrektur
Herabhängende Augenlider mit Ausbildung von Schlupflidern rufen einen müden und manchmal sogar unfreundlichen Gesichtsausdruck hervor. Die Ursache kann hier anlage- oder altersbedingt sein. Der Eingriff wird meist ab dem 35. Lebensjahr vorgenommen.
Verfahren
An den Oberlidern wird in örtlicher Schmerzausschaltung die überschüssige Haut und das Muskelgewebe reseziert. Der Schnitt liegt hierbei in der Augenlidfalte und ist somit nicht zu sehen.
Bei der Unterlidkorrektur wird über einen nicht sichtbaren Schnitt unterhalb der Wimpern, eine Hautresektion sowie die Abtragung des überschüssigen Fettgewebes durchgeführt.
Durch die postoperative Kühlung und die Einnahme von abschwellenden Medikamenten finden sich geringe Schwellungen. Im Unterlidbereich dauern sie jedoch etwas länger an. Eine Sonnenbrille kann zum Schutz vor Lichtempfindlichkeit und zum Verdecken der Schwellung hilfreich sein.
Blutverdünnende Medikamente sollten mindestens 14 Tage zuvor nicht eingenommen werden.
Klinik: ambulant
Dauer: 1 bis 2 Stunden
Anästhesie: örtliche Betäubung , Dämmerschlaf oder Narkose
Rückzug: 1 Woche
Fädenentfernung am 8. Postoperativen Tag
Ergebnis: nach 3-6 Wochen